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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin. Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn.




hier mal eine geschichte von mir:
oh mist schon wieder verschlafen... dabei habe ich mir doch fest vorgenommen heute früher aufzustehen um ihnen zu entkommen... hastig werfe ich meine Hefte in meinen schon etwas zerfetzten und dreckigen Ranzen, er riecht wie ein wandelnder Komposthaufen... das liegt vermutlich daran dass er gestern auf dem Nachhauseweg mit mir mal in der Mülltonne schnuppern durfte...sie haben an mir gezerrt und... ja da haben sie gelacht als ich kopfüber in der Mülltonne verschwand... als ich mich wieder rausangeln konnte waren sie schon in alle Richtungen verstreut gegangen... um ihnen heute Morgen zu entgehen wollte ich eigentlich früher loslaufen... naja nun war ich sehr spät dran vielleicht is dass auch ein Vorteil... ja es war ein Vorteil sie saßen schon alle brav in ihren Klassenzimmern als ich 5 min. nach 8 uhr in der Schule ankam... meine Lehrerin schrie mich an und schrieb mir eine Bemerkung für meine Eltern ins Hausaufgabenheft *jubel und Beifall der ganzen Klasse*... ich dachte mir nur "ja und was juggt mich das" und setzte mich auf meinen einzel platz ganz vorne neben dem Pult... kaum sitze ich spüre ich auch schon die ersten Papierkügelchen gegen meinen Kopf fliegen... aber ich versuche mich auf den Unterricht zu konzentriern was mir auch ganz gut gelang... meine Lehrerin ruft mich oft auf... ich habe glücklicherweise oder doch unglücklicherweise?!?!immer die richtige Anwort parat... *dreckiges Gelächter von den hinteren Reihen*... endlich 6 std. später es gongt... die Schule wäre überstanden... doch nein zu allem überfluss muss mich meine Lehrerin festhalten als ich aus der Klasse gehen will... sie sagte sie müsse was mit mir besprechen... sie redet irgendwas vonwegen ob ich Probleme mit meinen Klassenkameraden habe... "blöde frage" denk ich mir nur... sage aber höflich "nein" und damit hat sich die Sache für meine Lehrerin auch erübrigt... schnell verlasse ich dass Klassenzimmer insgeheim hoffe ich dass meine Mitschüler mittlerweile nach Hause gegangen sind... in dem Gedanken bleib ich auch noch eine weile... denn auf dem pausenhof ist weit und breit niemand zu sehen... zügig überquere ich ihn als ich gerade um die ecke des pausenhofes biege stehen sie vor mir... in einem halbkreis... hastig drehe ich mich um... doch hinter mir hat sich auch schon ein halbkreis gebildet... ich bin umzingelt... von weiten sehe ich dass auch das letzte auto dass auf dem lehrerparkplatz stand verschwindet... jetzt sind wir also alleine... es wird langsam lauter um mich herum... sie kommen immer näher... von allen seiten höre ich ausdrücke sie beschimpfen mich "streber", "weichei", "schleimer", "schlampe", "fette sau"... usw... ich steh einfach nur da starr vor mich auf den boden... schau kurz auf... da klebt mir auch schon spucke im gesicht... ich weiß nicht wer es war... ich will nicht nocheinmal aufschaun... ich will nicht nocheinmal in deren gesichter blicken... ich höre hinter mir schritte... man reißt mir dir schultasche vom rücken... ich hör wie sie ins gebüsch geschmissen wird... jetzt ist der kreis noch etwas enger geworden... von allen seiten werde ich bespuckt... sie lachen... kreischen... spucken... schimpfen... widerlich.. einfach nur widerlich... ja ich auch ich fühl mich widerlich der speichel klebt in meinem gesicht an meinem körper... ich wehre mich nicht... ich wäre zu schwach... sie sind zu viele... irgendwann haben sie genug... irgendwann werden sie wieder aufhören... ich starre immernoch auf den boden vor mir... schritte von links... *krach* ich lieg am boden... man hat mir in die seite getreten... ich schaue nicht auf... ich will garnicht wissen wer von diesen dreckskerlen es war... hauptsache sie bringen es endlich hinter sich und ich kann heim und mich in mein zimmer verkriechen und... doch noch bin ich hier noch sind sie noch nicht fertig mit mir... von allen seiten treten sie... ich drück mein gesicht auf den boden...versuch es mit meinen armen zu decken... die lauten stimmen verhallen allmählich in meinem kopf... *zack* die grenze ist erreicht an der ich nichts mehr spüre nichts mehr wahrnehmen... ich weíß nicht wie lange ich noch da liege aber so langsam entfernen sich die schritte und die stimmen... als ich garnichts mehr höre bleibe ich noch eine zeit liegen... dann rapple ich mich auf hole meine schultasche aus dem gebüsch klopfe meine kleidung ab und renne heim... als ich daheim ankomme ist zum glück niemand zu hause meine eltern arbeiten mein bruder noch in der schule... ich renne die treppe hoch reiß mir die kleidung vom leib und gönne mir eine eiskalte dusche... tut gut nichtmehr das gefühl zu haben ne wandelnde speichelsäule zu sein... ich hab die augen unter der dusche geschlossen ich will die blauen flecken und roten stellen nicht sehen... ich zieh mir was neues an... die dreckigen klamotten werf ich schnell in die waschmaschine...danach hänge ich sie raus zum trocknen... bis meine eltern nach hause kommen werden sie ganz sicher trocken sein... aus der küche hol ich mir einen apfel aus der obstschale mit genuss beise ich hinein...saftig... der süße durchsichtige saft läuft mir übers kinn... ich gehe hoch in mein zimmer... nun läuft mir das warme rote blut über den arm... beruhigend darauf hab ich schon den ganzen tag gewartet...ich lege die klinge wieder weg... dann schreibe meinen eltern noch kurz einen zettel dass ich schon schlafe... erschöpft lege ich mich in mein bett und denke an den morgigen tag... der wieder genauso wie heute ablaufen wird...



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